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Symposium „Century Celebration“ in Ulm

Pressemitteilung vom 10.11.2021

„Oft wird davon ausgegangen, dass damit Albert Einsteins berühmte Relativitätstheorie (E=mc2) gewürdigt wurde. Er hat den Preis allerdings für die
Entdeckung des ‚Gesetzes über den photoelektrischen Effekt’ erhalten“,
erklärt Nancy Hecker-Denschlag, Vorsitzende des Albert Einstein Discovery
Center Ulm e.V.. Das Symposium, das im Ulmer Stadthaus über die
Bühne gehen wird, würdigt das Leben und Wirken Albert Einsteins in ganz
unterschiedlichen Facetten. Unterstützt wird die Veranstaltung von der
Wilhelm und Else Heraeus Stiftung und nanuuu, die Plattform für die Forschungs-,
Entwicklungs- und Wirtschaftsregion Ulm/Neu-Ulm.

Den Auftakt macht am 27. November Prof. Susan Neiman, Philosophin und
Direktorin des Einstein Forums in Potsdam. Sie beleuchtet in ihrem Vortrag
„Gedanken zu Albert Einstein: seine politische und moralische Weltanschauung“
die Persönlichkeit des weltbekannten Physikers. Geboren in Atlanta,
Georgia, studierte sie Philosophie an der Harvard Universität und der
Freien Universität Berlin. Bevor sie 2000 die Leitung des Einstein Forums übernahm,
war sie Professorin für Philosophie an der Yale Universität und der Tel

Aviv Universität.


Am 1. Dezember erklärt Prof. Harald Lesch „Was Licht alles kann – von Einstein
bis heute“. Der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist wurde vor allem
durch seine Moderationen der ZDF-Sendung „Abenteuer Forschung“ bekannt,
die er 2008 von Joachim Bublath übernommen hatte, und die später in

„Leschs Kosmos“ umbenannt wurde.


Ein weiteres Highlight folgt am 2. Dezember: Live aus New York wird Prof.
Brian Greene mit seinem Vortrag „Space and time since Einstein“ ins Stadthaus
zugeschaltet. Greene gehört zu den führenden Forschern auf dem Gebiet
der Superstrings und ist im Bereich der Astrophysik ein beliebter TV-Gast und
begehrter Redner. Auch in der US-amerikanischen Sitcom The Big Bang Theory
hatte er einen Gastauftritt. Er wird nicht nur über einen Video-Stream zugeschaltet,
sondern nach seinem Vortrag dem Publikum für eine Fragerunde zur

Verfügung stehen.


Am 3. Dezember schließlich nimmt Prof. Reinhard Genzel sein Publikum mit auf
„Eine vierzigjährige Reise“. Der Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische
Physik in Garching erhielt 2020 gemeinsam mit der USamerikanischen
Astronomin Andrea Ghez eine Hälfte des Nobelpreises für Physik
für die Entdeckung des supermassereichen Schwarzen Lochs im Zentrum

der Milchstraße.


Am 1. und 3. Dezember gibt es im Anschluss an den Vortrag zusätzlich das
'nanuuu special' mit viel Raum für den gegenseitigen Austausch.
Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Ulmer Stadthaus. Der Eintrittspreis liegt bei 10 Euro, die Karten können über die Website des Vereins
https://einstein.center bestellt werden. Die Zahl der Besucher im Stadthaus ist
jeweils auf 300 Teilnehmer begrenzt. Es gilt die 2G-Regel, und wir bitten darum,
dass alle Gäste während des Vortrags einen Mund-Nase-Schutz tragen. Alle
Gäste müssen angemeldet sein. Es gibt keinen Einlass ohne Tickets, d.h. auch
keine Abendkasse. Alle Vorträge werden jedoch parallel über den YouTube-Kanal und die Facebook-Seite des Albert Einstein Discovery Center Ulm e.V. gestreamt:


https://www.facebook.com/AlbertEinsteinDiscoveryCenterUlmeV
https://www.youtube.com/channel/UC48PE4LF6B4BcH_on-UsXFg

Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm

100 Jahre Albert Einsteins Nobelpreis

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