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Vom Feind zum Freund – Viren in der Medizin

Pressemitteilung vom 30.05.2022

Ihrer vielversprechenden medizinischen Anwendung stehen aber auch große Herausforderungen auf dem Weg in die Gesundheitsversorgung gegenüber.

Was macht neuartige biologische Wirkstoffe so besonders? Welchen Nutzen bieten sie den Patient:innen? Und sind sie sicher? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Veranstaltung „Vom Feind zum Freund – Viren in der Medizin“, zu der wir Sie ganz herzlich einladen möchten!

Mit Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und einer Ausstellung wollen wir am 14. Juli 2022 ab 17:30 Uhr im Stadthaus Ulm gemeinsam mit Ihnen und verschiedenen Gästen in einen Dialog über neuartige medizinische Therapien treten.

Mit dabei sind:

  • Prof. Dr. Toni Cathomen
    Direktor, Institut für Transfusionsmedizin und Gentherapie, Universitätsklinikum Freiburg
    Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gentherapie e.V.
  • Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin
    Ärztlicher Direktor, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Ulm
  • Minister Manfred Lucha, MdL
    Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, Baden-Württemberg
  • Robert Mader
    Vorstand, Mukoviszidose Förderverein Ulm e.V.
  • Prof. Dr. Thomas Mertens
    Vorsitzender, STIKO am Robert-Koch-Institut
  • Prof. Dr. Walter Swoboda
    Leiter, Institut DigiHealth, Hochschule Neu-Ulm
    Vorsitzender der gemeinsamen Ethikkommission der Bayerischen Hochschulen (GEHBa)
  • Dr. Fridtjof Traulsen
    Boehringer Ingelheim, Standortleiter Biberach

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Christina Berndt, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung und Wissenschaftsjournalistin des Jahres 2021.

Die öffentliche Veranstaltung ist kostenlos. Eine persönliche Teilnahme vor Ort ist jedoch nur nach Voranmeldung möglich. Die Anmeldung ist ab dem 25. Mai 2022 freigeschaltet. Wer es nicht schafft, persönlich vorbeizukommen, kann die Veranstaltung im Live-Stream mitverfolgen.

Details zum Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das Online-Formular zur Anmeldung finden Sie hier.

Hintergrund: Neuartige komplexe Biopharmazeutika

Anders als chemisch hergestellte Arzneimittel wie Aspirin und heutige biologische Wirkstoffe wie rekombinante Proteine (z. B. Antikörper) kennzeichnet die nächste Generation der Biopharmazeutika eine hohe Komplexität in Aufbau und Wirkungsweise. Das erfordert gänzlich neue Verfahren für Entwicklung und Herstellung und geht zudem mit spezifischen Herausforderungen bei Zulassung und Marktzugang einher. Es braucht daher vermehrte und koordinierte Forschung in Wissenschaft und Industrie, um den Weg in die Präzisionsmedizin der Zukunft erfolgreich zu beschreiten.

InnoSÜD und der BioPharma Cluster South Germany haben deshalb beschlossen, ihre bereits bestehende Zusammenarbeit zu stärken. Gemeinsam wollen wir neue Strategien und Formate der Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Zivilgesellschaft entwickeln und vorantreiben.

Die geballte akademische Expertise der Hochschulen und die Exzellenz der regionalen Industrie, die in seltener räumlicher Verdichtung alle Schritte der biopharmazeutischen Wertschöpfung abdeckt, schaffen günstige Voraussetzungen, um die klinische Anwendung der nächsten Generation komplexer Biopharmazeutika mit den Akteuren aus Politik und Gesellschaft zu beschleunigen.

Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm

Save the Date! Am 14. Juli erwartet Sie ein vielfältiges Programm zum Thema neuartige virusbasierte Therapien

Branche Organisationen und Institutionen
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